Netzwerk „Modellkommune E-Government“ nimmt Fahrt auf

 Modellkommune EGov

Offenburg, 2. Mai 2018 – Die "Bewerbergemeinschaft Ibbenbüren" ist eine von deutschlandweit acht „Modellkommunen E-Government“, die im gemeinsamen Verbund und gegenseitigen Austausch die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Pilotprojekten testen und vorantreiben. Ziel des 2014 vom Bundesministerium des Innern gestarteten und geförderten Programms ist es, sowohl den Online-Zugang zu den Dienstleistungen der Verwaltung zu ermöglichen als auch die Verwaltungsarbeit effizienter zu gestalten. Beim offiziellen Projektabschluss Ende September 2016 in Berlin vereinbarten die beteiligten Verwaltungen, die Kooperation auch in Zukunft fortzusetzen.

Im Rahmen eines Workshops, der kürzlich im Landratsamt in Offenburg stattfand, wurden unter anderem neue Best-Practice-Beispiele und Konzepte ausgetauscht, Ideen vernetzt und neu entwickelt. Der Workshop stand dabei unter dem Leitgedanken „Vernetzung - voneinander lernen“. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) war ebenfalls vor Ort, um den Zeitplan für die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes vorzustellen. In der anschließenden Diskussion mit dem Vertreter des BMI wurde als Ergebnis festgehalten, dass die Kommunen stärker in den geplanten Prozess eingebunden werden müssen.

Um den Zugang zum Netzwerk der „Modellkommunen E-Government“ zu erleichtern, wurde zudem die offizielle Homepage der Modellkommunen E-Government vorgestellt. „Auf der neuen Internetseite können sich Verwaltungen aus der ganzen Bundesrepublik ein Bild davon machen, welche Serviceangebote für Behörden digital möglich sind und welche Erfahrungen wir bereits gemacht haben“, erklärt Olaf Neumann, Leiter der Zentralen Organisation im Landratsamt und Projektverantwortlicher der „Modellkommune E-Government“ im Ortenaukreis.

Die neue, gemeinsame Seite der „Modellkommunen E-Government“ finden Interessierte im Internet unter www.modellkommune-egovernment.de